Werkzeug für Metal Hobbyhandwerker

Ein Metaller macht selbst, so wie sich das gehört. Allerdings verkörpert nicht jeder den leidenschaftlichen Heimhandwerker, der versteckt im Garten sein geheimes Werkzeugimperium stetig wachsen lässt. Doch spätestens beim ersten Umzug muss jeder einmal den Schraubenzieher zur Hand nehmen. Im Alltag fallen immer wieder kleine und große Reparaturen an, die man mit dem richtigen Werkzeug in wenigen Minuten auch selbst durchführen kann. Einen kleinen Werkzeugkasten mit den wichtigsten Instrumenten sollte in jedem Haushalt vorhanden sein. Dazu zählen Hammer, Säger, Kneif- und Flachzange, Ring- Schlüssel, Schraubendreher, ein Inbus- Schlüssel, ein Zollstock sowie eine Wasserwaage. Mit diesen Werkzeugen lassen sich die Mehrheit der Reparaturen im Haus fixen.

Welche Werkzeuge sind ein Muss für den Alltag?

Hängt das Bild etwa schief? Kippt das Regal leicht nach rechts? Wer diese Fragen beantworten will braucht eine Wasserwaage. Nur mit diesem ständigen Begleiter können alle Möbel korrekt ausgerichtet werden und bilden so ein harmonisches Gesamtbild. In einem Atemzug mit der Wasserwaage ist demnach auch der Zollstock zu nennen. Sie sollten am besten ein Modell aus Holz wählen, da sich Zollstöcke aus Metall mit der Zeit verschieben. Falsche Messwerte können bei Benutzung dieses Gerätes zu unangenehmen Folgen in der Gestaltung Ihrer Räume führen. Experten empfehlen auch, folgende Geräte im heimischen Werkzeugkasten zu lagern: Hammer, Ring- Schlüssel in den Standard- Größen, eine Kneifzange sowie eine Flachzange. Vielzweckmäßig einsetzbar sind Schlitz-, Kreuz sowie Schraubendreher und Inbus- Schlüssel. Wer gerne selber bastelt, darf es nicht an einer Säge fehlen, mit der zu lange Holzenden kurzerhand zurechtgeschnitten werden können.

Weniger ist manchmal mehr

Auch bei dem hauseigenen Werkzeug geht es eher um Qualität als Quantität. Werkzeug wird nämlich nicht nur bei dem ersten Umzug, sondern ein ganzes Leben lang benötigt und sollte dementsprechend hochwertig sein. Achten Sie auf geprüfte Marken beim Kauf. Vor der Kasse finden Sie meist nur die billigen Angebote, die bei häufiger Nutzung nicht lange halten. Als Richtwert geben gelernte Schreiner die Formel 100 + 100 an. 100 Euro sollten hier für das Befüllen des Werkzeugkoffers und 100 für einen angemessenen Akku- Schrauber ausgegeben werden.

Wie verstaue ich das Werkzeug am besten?

Einzeln im Regal nehmen die Werkzeuge viel Platz weg und sind nicht besonders schön anzusehen. Am besten eignet sich eine Werkzeugkiste mit praktischen Öffnungen, Boxen und Schichtungen, um Nägel, diverse Schrauben, Hammer und Inbus- Schlüssel verstauen kann. Die Entscheidung liegt an dieser Stelle zwischen Kisten aus Metall oder Kunststoff. Während ersteres deutlich mehr wiegt, nutzen Kunststoffkisten aufgrund der Weichmacher im Plastik schneller ab. So brechen die Verschlüsse meist nach einiger Zeit ab und der Werkzeugkasten kann sich nicht mehr problemlos schließen.

Die Mischung macht’s

Wer clever ist, kann einiges an Geld einsparen. Einige Gegenstände aus dem Haushalt ergänzen das Sortiment der Werkzeugkiste perfekt. Etwas Draht, ein altes Küchenmesser oder eine Häkelnadel können immer gut zu gebrauchen sein. Besonders wenn man aus engen Schlitzen etwas hinausfischen muss, sind diese Gebrauchsgegenstände sehr nützlich.